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So viele Namen!

Die Physalis könnte auch die Frucht der tausend Namen heißen: Andenbeere, Andenkirsche, Ananaskirsche, Kapstachelbeere, peruanische Blasenkirsche, Goldbeere, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Physalis peruviana trägt im Herbst runde goldgelbe aromatische Früchte mit süß-frischem Geschmack und wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitamin C und Provitamin A (β-Carotin).

So wachsen Physalis

Die Früchte gedeihen einjährig als Stauden auf unserem Feld. Botanisch gesehen gehört die Physalis zu den Nachtschattengewächsen und ist eine nahe Verwandte der Paradeiser. Ab ungefähr Mitte Mai werden sie als Jungpflanzen am Feld gesetzt. Die Ernte beginnt je nach Witterung ungefähr Mitte September und jede Physalis wird von Hand gepflückt. Leider sind Physalisstauden frostempfindlich, somit kann die Ernte mit dem ersten Frost schnell zu Ende gehen. Gibt es einen schönen Herbst, sind Physalis bis November verfügbar. Gepflückte Physalis halten sich im Kühlschrank einige Tage und sind die perfekte Naschfrucht. Der pergamentartige Lampion ist ein guter Indikator für die Reife – erst wenn er sich braun verfärbt, ist die Physalis wirklich reif und entfaltet ihr vielschichtiges Aroma.

Da kommt’s her

Wie der Name Andenbeere verrät, stammt die Frucht aus dem Hochland Perus und Chiles.

Was wiegt’s ...?

Physalis werden sehr oft für Desserts als Dekoration verwendet, doch wir finden sie kann auch wunderbar die Hauptrolle im Dessert übernehmen oder als Marmelade am Butterbrot begeistern.

... das hat’s!

  • Die Physalis wird auch Andenbeere genannt und ist in den Anden in Südamerika beheimatet.
  • Physalis sind mehrjährige Sträucher und werden bei uns einjährig gezogen, weil sie frostempfindlich sind.
  • Physalis gehören zu den Nachtschattengewächsen und sind somit Verwandte von Paradeiser, Paprika und Erdapfel.